etwa 1940
Gerät aus amerikanischen Armeebeständen.
Der Konstrukteur dieses Gerätes war der „Dentist“ Jay Heidbrink 1875-1957. Dass der 1914 in Minneapolis gebaute Narkoseapparat von einem Zahnarzt konstruiert wurde, erinnert an die Bedeutung von Angehörigen dieses Faches für die Entwicklung der Narkose.
Tatsächlich hatte der Wiener Zahnarzt Theodor Hillischer schon 1886 einen tragbaren Narkoseapparat entwickelt, da die Schmerzbetäubung für seine Tätigkeit von essentieller Bedeutung war.(Hermann Theodor Hillischer: Lustgasnarkosen in der Chirurgie,Wien 1886 bei Wilhelm Frick )(Foto2)
Otto Mayrhofer berichtet,dass 1948 „dass wir schon in den Sommermonaten die ersten zwei oder drei-noch in den ursprünglichen Transportkisten verpackten-amerikanischen Militär-Narkoseapparate Heidbrink bzw.McKesson an die Klinik beliefert bekamen“ (O.Mayrhofer:Wie der Operationssaal seine Schrecken verlor,Wilhelm Maudrich Wien 2005,S.64).
1974 hatte eine unitarian medical mission auch Wien errreicht und der Anästhesist Steward Cullen aus Iowa half hier dem jungen Spezialfach,er hatte nach Otto Mayrhofer,dem er dann zu einer Spezialausbildung in den USA verhalf, Tuben, Laryngoskope und Medikamente wie Pentothal und Curare mitgebracht.