Das virtuelle Museum für Anästhesie und Intensivmedizin

Das virtuelle Anästhesiemuseum der ÖGARI

Das Anästhesiemuseum der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) war über viele Jahre im Josephinum beheimatet. Aufgrund begrenzter räumlicher Kapazitäten konnte die umfangreiche Sammlung dort zuletzt jedoch nicht mehr vollständig präsentiert werden. Um die wertvollen Exponate weiterhin zugänglich zu machen, wurden sie im Zuge eines ÖGARI-Jahreskongresses auf mehrere Krankenanstalten verteilt und dort im Rahmen von Sonderausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Ungeachtet dieser räumlichen Veränderungen bleibt die gesamte Sammlung dauerhaft erhalten: In digitaler Form bildet sie das Fundament des virtuellen Anästhesiemuseums. Dieses Online-Angebot ermöglicht es, die Geschichte und Entwicklung der Anästhesiologie und Intensivmedizin unabhängig von Ort und Zeit zu entdecken und dauerhaft zu dokumentieren.
 
Die digitale Ausstellung wird von Prim. Dr. Palma kuratiert und kontinuierlich betreut. Sie bietet einen umfassenden Überblick über die historischen Meilensteine des Fachs – von den frühen Anfängen der Schmerz- und Narkosebehandlung über die Entwicklung moderner Narkoseverfahren bis hin zu aktuellen Technologien und Methoden der Intensivmedizin. Historische Geräte, Instrumente und Dokumente werden dabei in einen medizinischen und zeitgeschichtlichen Kontext eingeordnet.
 
Das virtuelle Anästhesiemuseum versteht sich nicht nur als Archiv, sondern auch als lebendige Wissensplattform. Es richtet sich gleichermaßen an medizinisches Fachpersonal, Studierende, historisch Interessierte sowie an alle, die sich für die Entwicklung eines zentralen Bereichs der modernen Medizin interessieren. Ziel ist es, das medizinische Erbe der Anästhesiologie zu bewahren, zugänglich zu machen und für zukünftige Generationen sichtbar zu halten.

Heidbrinck Narkosegerät

etwa 1940 Gerät aus amerikanischen Armeebeständen. Der Konstrukteur dieses Gerätes war der „Dentist“ Jay Heidbrink 1875-1957. Dass der 1914 in Minneapolis gebaute Narkoseapparat von einem

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Foregger Narkosegerät

1950er Jahre The Australien Midget on Stand 1950er Jahre. Mit den Foregger „hydraulic flowmeters“ (Aquameters). Der Namensgeber dieses Narkosegrätes war der österreichische Chemiker Richard von

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